Shaping the future of animal health
Virbac Österreich GmbH

Der Tierarzt als Berater


Weitere Parasiten:

Pferde können von einer Vielfalt verschiedener Magen-Darm-Parasiten sowie anderer Schädlinge befallen werden. Neben den häufiger vorkommenden Großen und Kleinen Strongyliden, den Bandwürmern, Magendasseln, Spul- und Zwergfadenwürmern haben unter anderem folgende Parasiten eine Bedeutung:

  • Magenwürmer, Pfriemenschwänze, Lungenwürmer, Rollschwänze, Mikrofilarien


Diese Parasiten treten in der Regel jedoch in geringerem Umfang auf. Sie werden mit den üblichen Antiparasitika überwiegend erfasst. 


Resistenzen: (K)ein Problem?

Resistenzen von Kleinen Palisadenwürmern gegen die Wirkstoffgruppe der Benzimidazole (z. B. Fenbendazol und Mebendazol) sind derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 90 % zu erwarten. Vereinzelt treten auch Resistenzen – vor allem von Pferdespulwürmern – gegen andere Wirkstoffe auf. Im Gegensatz zur Benzimidazolresistenz ist hier jedoch oftmals durch eine Dosiserhöhung um ca. 30 % wieder eine volle Wirksamkeit zu erreichen.

Es empfehlen sich vor allem folgende Maßnahmen:

  • Wirkstoffwechsel zwischen Ivermectin/Moxidectin und Pyrantel (wahlweise jährlich oder von Behandlung zu Behandlung)
  • ausreichend hohe Dosis
  • Zahl der erforderlichen Entwurmungen durch optimale Begleithygiene (Kotsammeln im Stall, auf dem Paddock und der Weide) reduzieren


Wissenschaftler empfehlen zudem, möglichst oft vor einer anstehenden Entwurmung eine Kotuntersuchung vornehmen zu lassen, um die Pferde dann gezielt entwurmen zu können.


Tierärztliche Beratung

Diese Hinweise berücksichtigen den aktuellen wissenschaftlichen Standard. Sie enthälten in Kurzform die wichtigsten Informationen zur Parasitenbekämpfung bei Pferden. Die Hinweise und Empfehlungen sind grundsätzlicher Art und können die unbedingt erforderliche ergänzende tierärztliche Beratung nicht ersetzen.


Zur Fürsorge für das eigene Pferd gehört es auch, sich Gedanken über dessen optimale Gesundheitsvorsorge zu machen.