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Virbac Österreich GmbH

Was Sie über Borreliose und deren Erreger in Österreich wissen sollten!

Warum es wichtig ist, Ihren Hund zu schützenzeck3.jpg

Nach der Übertragung der Borrelien auf den Hund können sich diese durch schraubenförmige Bewegungen aktiv im Gewebe fortbewegen und verbreiten sich von der Eintrittsstelle (Zeckenstich) in alle Richtungen weiter. Durch ständige Veränderung ihrer Oberfläche entziehen sich die Borrelien geschickt ihrer Elimination durch das Immunsystem.

Dadurch kommt es - durch eine hohe Erregerzahl und die ausgelöste Immunabwehr des Hundes - zu Entzündungsreaktionen und anderen Symptomen.

Beim Menschen wird der Erkrankungsverlauf in drei Stadien eingeteilt: Das erste Stadium ist gekennzeichnet durch eine sogenannte Wanderröte (Erythema migrans) an der Stelle des Zeckenstiches sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Gliederschmerzen.
In diesem Stadium kann die Borreliose durch wochenlange hochdosierte Antibiotikagaben unter Umständen zwar kontrolliert - aber nur sehr selten eliminiert werden. 

Leider bleibt das Stadium der WAnderröte beim Hund (auf Grund des Felles) meistens unbemerkt und die Borrelioseinfektion wird erst beim zweiten Stadium sichtbar:
Im zweiten Stadium treten Gelenk- und Hirnhautentzündungen auf, die im weiteren Verlauf chronisch werden können (drittes Stadium).

Durch die ständige Irritation des Immunsystems wendet sich die Immunabwehr gegen das eigene Haut-, Nerven- oder Nierengewebe, was zum Absterben ganzer Hautareale, Nierenversagen oder fortschreitenden Lähmungserscheinungen führen kann.

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In keinem der 3 Stadien gibt es unverwechselbare klinische Symptome für Borreliose.

Beim Hund besteht noch immer Unklarheit über das vollständige Krankheitsbild der Borreliose. In welchem Zeitraum Symptome nach einer Infektion auftreten, ist noch nicht völlig geklärt. Dies hängt von der Infektionsdosis, dem Alter des infizierten Tieres und dessen Immunstatus ab.

Im Gegensatz zu den USA, wo nur ein Erregertyp der Borreliose vorkommt, existieren in Österreich (Mitteleuropa) mehrere Typen (sog. Genospzies) von Borrelien.
Deshalb ist es wichtig einen speziell auf die österreichischen/europäischen Verhältnisse abgestimmten Impfstoff zu verwenden. Nach Töpfer und Straubinger (2006): Praktischer Tierarzt 87 (6):430-9

Durch die Impfung mit dem Virbac Impfstoff werden vom Hund gezielt Antikörper gegen die in Österreich am häufigsten vorkommenden Erreger der Lyme-Borreliose gebildet.