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Virbac Österreich GmbH

Häufige Symptome bei Hauterkrankungen


gelb---i.png Infektionen der Haut
Sind Bakterien für Hauterkrankungen verantwortlich, so spricht der Tierarzt von einer Pyodermie. Typischerweise zeigen sich bei einer Pyodermie Ekzeme, juckende Pusteln und / oder Rötungen bis hin zu ausgedehnten eitrigen Hautläsionen.

grün---s.png Schuppen und übermäßige Talgproduktion
Diese Veränderungen findet man unter anderem bei entsprechender Veranlagung, Nährstoffmangel und hormonellen Störungen, z.B. Schilddrüsenunterfunktion. Es entsteht eine chronische Hauterkrankung mit Störung der Verhornung und verstärkter Schuppenbildung.
Der Tierarzt unterscheidet drei Formen:

  1. Trockene Seborrhoe mit trockener Haut und nicht haftenden Schuppen, das Haarkleid ist trocken und stumpf
  2. Ölige Seborrhoe mit Schuppenbildung, begleitet von einer überschießenden Fettproduktion. Dadurch entsteht verklumptes Material, das an Haut und Haaren klebt. Das Fell riecht stark und fühlt sich schmierig an
  3. Seborrhoeische dermatitis (Hautentzündung) bei der neben Schuppenbildung und Fettigkeit sichtbare lokale oder über den Körper verteilte Entzündungen bestehen

rosa---a.png Allergie und Juckreiz
Immer häufiger werden auch bei Haustieren Allergien auf die unterschiedlichsten Quellen (Futtermittel, Flöhe usw.) festgestellt. Meist sind sie mit ausgeprägtem Juckreiz verbunden. Dieser tritt allerdings auch in Zusammenhang mit anderen Hauterkrankungen auf, z.B. bei bakteriellen Erkrankungen, Pilzbefall und Parasiten. Die Tiere reagieren mit intensivem Lecken und Kratzen. Dies kann sogar soweit gehen, dass die Tiere sich selbst verletzen und ein Teufelskreislauf aus Vergrößerung der Hautläsionen, vermehrtem Juckreiz, verstärktem Kratzen in Gang gesetzt wird. Neben einer Therapie zur Beseitigung der Ursache ist deshalb eine schnelle Linderung des Juckreizes wichtig.